Sellin
Das Ostseebad Sellin ist das zweitgrößte Ostseebad der Insel und liegt zwischen dem Selliner See und der Ostsee und verfügt über zwei feinsandige Ostseestrände - Nordstrand mit der Selliner Seebrücke und den Südstrand mit einer kleinen Strandpromenade. Es beherbergt Rügens schönste und längste Seebrücke an der Ostseeküste. Im Ostseebad Sellin beginnt übrigens auch die Deutsche Alleenstraße, die sicher auf über 2900 Kilometer bis zum Bodensee erstreckt.
Unter dem Namen Zelinische beke wurde Sellin erstmals im Jahre 1295 in einer Urkunde erwähnt. Lange Jahrhunderte hinweg zählte die Gemeinde zum Besitz der Fürsten zu Putbus. Der Ortskern selbst zeichnet sich durch seine zahlreichen historischen Häuser aus.
Sellin begeistert seine Besucher vorwiegend mit der frischen Meeresluft und der idyllischen Landschaft. Daneben gibt es aber auch einige Sehenswürdigkeiten, die man sich im Urlaub in Sellin durchaus einmal näher ansehen sollte. Hierzu zählt etwa die „Wilhelmstraße". Sie wird geprägt durch prächtige Häuser, die in der Anfangszeit der Bäderarchitektur entstanden. Beim Spaziergang durch die Straße gelangt man später zur Steilküste, die 30 Meter hoch ist. Von dort aus gelangt man zur Seebrücke, die einen Besuch wert ist, aber auch zur Promenade entlang des Südstrandes der Gemeinde.
Die Seebrücke ist insgesamt 394 Meter lang und damit die längste auf der gesamten Insel Rügen.
Im ehemaligen Feuerwehrhaus kommen die kulturell interessierten Ulauber auf ihre Kosten, befindet sich doch heute darin die Galerie Hartwich. Aber auch das Bernsteinmuseum, dem eine Werkstatt angegliedert ist, sollte unbedingt einmal besucht werden. Darüber hinaus ist die Gnadenkirche im Osteseebad
Sellin ein wichtiges Highlight, das sich niemand entgehen lassen sollte.
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